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Sonntag, 13. Mai 2012

Transgender-Euregio-Treff im Mai 2012



Der Transgender Euregio Treff im Mai 2012, der Stammtisch für Trangender in der Bodenseeregion
Gestern waren mal wieder richtig viele Teilnehmerinnen beim Transgender-Euregio-Treff, dem Transgenderstammtisch in der Bodenseeregion. Viele neue Gesichter konnten wir begrüssen können, aber auch viele, die schon seit sehr langer Zeit mit dabei sind. Was mir persönlich sehr gut gefallen hat, ist die Tatsache, daß sich ein paar der neuen Teilnehmerinnen, das erste Mal im weiblichen Erscheinungsbild so in die Öffentlichkeit gewagt haben. Dies ist ein sehr aufregender Augenblick und ich kann mich noch sehr gut an mein "erstes Mal" erinnern. Im Nachhinein betrachtet, sehe ich die Ängste die ich damals noch hatte, als nicht begründet an, aber das ist glaube ich oft so mit Ängsten. Ich mache mir im Vorfeld einer Situation oder Begebenheit viel zu viele Gedanken, wie das wohl ausgehen könnte, wäge ab, ob sich das alles lohnt und komme dann leider oft zum Schluß, daß das nichts für mich ist, weil ich mich nicht traue. Leider bleibt dieses Gefühl, auch wenn ich es inzwischen recht gut erkennen kann, denn es ist immer wieder etwas in mir, daß mich aufhält und behindert und oft empfinde ich meine Ängstlichkeit tatsächlich als Behinderung, gegen die ich mich jedesmal auflehnen muß und überwinden muß. Dies ist leider oft auch sehr anstrengend und bedeutet dann für mich auch, daß mir für andere Sachen, die mir etwas bedeuten, keine Kraft mehr bleibt. Nun gut, ich muß damit leben lernen und wie ich gestern Abend gesehen habe, geht es auch anderen Personen ganz ähnlich. Letztendlich muß jede/jeder, eine Strategie entwickeln, wie diese inneren Wiederstände überwunden werden können und diese Strategien sind auch sehr individuell. Umso mehr freut es mich dann, wenn es wieder ein paar Menschen geschafft haben, sich ihren Ängsten zu stellen und sich etwas trauen, vor dem sie eigentlich Angst haben.


Der nächste Transgender-Euregio-Treff findet am 9. Juni 2012 ab 19.00 Uhr im Wirtshaus am Gehrenberg in Markdorf statt. Anmeldungen werden erbeten an lkosn@yahoo.de.

Alle Berichte über den Transgender-Euregio-Treff findest du hier: http://bit.ly/TETBlog


Sonntag, 15. April 2012

Transgender-Euregio-Treff im April 2012



Gestern beim Transgender-Euregio-Treff im April, unserem Transgender Stammtisch hier in der Bodenseeregion, konnten wir diesesmal zwei neue Teilnehmerinnen begrüssen. Eine der beiden Neuen, ist die jüngste Teilnehmerin, die wir bis jetzt bei unserem Treffen begrüssen durften. Sie ist 17 Jahre alt und wie sie berichtete, durch ihren Psychotherapeuten auf den TET aufmerksam gemacht worden. Was mich auch sehr beeindruckte, war, daß ihr Vater sie gefahren hat, der zusammen mit uns am Tisch saß und sich, glaube ich, auch ganz wohl gefühlt hat. 

Die andere neue Teilnehmerin, kam aus dem Allgäu. Für sie war es auch das erste Mal, daß sie zu einem Transgender-Stammtisch bzw. zu einer Selbsthilfegruppe für Transgender gegangen ist. Ich glaube, ihr hat der Treff ganz gut gefallen. 

Der Abend war mal wieder sehr ausgelassen und die Gesprächsthemen sehr vielfältig. Es wurde nicht nur über transgenderspezifisches gesprochen, sondern auch über pesönliche Erlebnisse und Hobbies. Mir hat es jedenfalls sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf den nächsten Transgender-Euregio Treff der wie immer am zweiten Samstag eines Monats stattfinden wird.

Alle Berichte über den Transgender-Euregio-Treff findest du hier: http://bit.ly/TETBlog

Montag, 12. März 2012

Transgender-Euregio-Treff im März 2012



Obwohl ich noch nicht so richtig fit bin, war ich am Samstag doch für eine gewisse Zeit beim Transgender Euregio Treff in Markdorf. Ich war etwas im Zweifel, ob ich die Belastung eines solchen Treffs auch aushalte und ich war sehr froh, daß es recht gut ging, auch wenn ich noch einige Probleme hatte und ich dafür büssen mußte, als ich wieder zu Hause war. Der Treff war wieder sehr schön und wir konnten zwei neue Gäste in unserer Mitte begrüssen, aber auch viele Stamgäste waren wieder dabei und so war es ein recht kurzweiliger Abend, der uns allen sehr viel Spaß gemacht hat. Leider kann ich aus gegebenen Anlass nicht so ausführlich über den Abend berichten, aber der Bericht über den nächsten TET werde ich dafür um so ausführlicher gestalten.

Alle Berichte über den Transgender-Euregio-Treff findest du hier: http://bit.ly/TETBlog

Sonntag, 12. Februar 2012

Transgender-Euregio-Treff im Februar 2012



Transgender-Euregio-Treff im Februar 2012
Kaum zu glauben, wie schnell so ein Monat vergeht und der nächste Stammtisch, der Transgender-Euregio-Treff vor der Tür stand. Wir konnten diesesmal Ines aus Ulm begrüssen. Sie leitet in Ulm und in Ravensubrg die Selbsthilfegruppe und sie hat Brenda mitgebracht. Beide kannte ich schon aus früheren Treffen der Selbsthilfegruppe und es hat mich deshalb umso mehr gefreut, das sie den Weg nach Markdorf gefunden haben. Leider konnte ich gestern nicht so lange bleiben, da ich heute am Sonntag noch etwas vorhatte, daß mir sehr wichtig ist und weil Farah mich heute auch begleitet hat, war für uns beide der Transgender-Euregio-Treff schon um 22.00 Uhr zu Ende. Ich hoffe, die verbleibenden Gäste des Treffs hatten noch viel Spaß. 


Alle Berichte über den Transgender-Euregio-Treff findest du hier: http://bit.ly/TETBlog

Sonntag, 15. Januar 2012

Transgender-Euregio-Treff im Januar 2012



Auch im Jahr 2012 wird der Transgender-Euregio-Treff erfolgreich weiter geführt. Unser Stammtisch für Transgender hat inzwischen eine über 2 jährige Erfolgsgeschichte hinter sich und ich merke immer wieder, daß der Treff einen sehr guten und positiven Zuspruch hat. Ich bekomme auch immer wieder die Rückmeldung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, daß sie sehr froh darüber sind, daß es unseren Stammtisch gibt und ich sehe diesen Zuspruch auch ganz konkret darin, daß die Gäste immer wieder kommen, auch wenn sie zum Teil sehr weite Anfahrtswege auf sich nehmen müssen.

Stammtische oder ganz allgemein Treffen für Transgender sind leider immer noch keine Selbstverständlichkeit in Deutschland und vor allem in Gegenden Deutschlands, die etwas abseits der Zentren liegen, aber auch in den vielleicht etwas ländlicheren Regionen Deutschlands gibt es viele Menschen, die sich mit ihrem Geburtsgeschlecht nich anfreunden können und damit hadern und Gleichgesinnte treffen wollen. Hier am Bodensee hatte man, bevor es den Transgender-Euregio-Treff gab, dann nur die Möglichkeit in eine der großen Städte, wie Freiburg, Stuttgart, Ulm oder nach München zu fahren, was aber doch für einige auch nicht immer möglich war bzw. ist. Aus diesen Überlegungen heraus, ist damals dann auch die Idee entstanden, einen Stammtisch für Transgender hier in der Bodenseeregion zu organisieren. Ich denke, daß der Transgender-Euregio-Treff auch die nächsten Jahre noch ein fester Bestandteil meines Terminkalenders sein wird und ich hoffe, daß auch in Zukunft viele Gäste bei dem Treff dabei sein werden.


Alle Berichte über den Transgender-Euregio-Treff findest du hier: http://bit.ly/TETBlog

Montag, 12. Dezember 2011

Transgender-Euregio-Treff im Dezember 2011



Der letzte Transgender-Euregio-Treff des Jahres fand letzten Samstag, den 10. Dezember im Wirtshaus am Gehrenberg in Markdorf statt. Wie man sehen kann war unser Tisch wieder sehr gut besucht. Ganz besonders überrascht war ich, als eine der Bedienungen zu mir kam und mir eine große Tasche überreichte, mit der Bemerkung, das sei für mich. Die Tasche stammte von Nicole, mit ihr hatte ich schon seit längerem einen lockeren Mailkontakt und sie war so freundlich und hat uns eine Buchspende und eine kleine Geldspende überlassen. Die Bücher habe ich an die anwesenden Damen verteilt, ebenso die Geldspende, mit der wir uns was leckeres leisteten. Diese Geste fand ich sehr nett und ich hoffe, daß sich die Spenderin bei einem der nächsten Treffen traut, sich zu uns an den Tisch zu setzen. Wir freuen uns immer wieder über neue Gesichter, die den Weg nach Markdorf finden.

Mir zeigt jedenfalls die Resonanz, die ich von den Gästen des Transgender-Euregio-Treffs erhalte, daß dieser Treff in unserer Region notwendig ist, denn Transgender leben nicht nur in Großstädten, sondern auch in der Provinz. Vor allem wenn ich sehe, welche Wege manche der Anwesenden aufnehmen, nur um bei unserem Treffen dabei sein zu können, zeigt mir dies, daß der Transgender-Euregio-Treff ein überaus gelungener Stammtisch für Transgender ist.

Alle Berichte über den Transgender-Euregio-Treff findest du hier: http://bit.ly/TETBlog

Sonntag, 13. November 2011

Transgender-Euregio-Treff im November 2011



Der Transgender-Euregio-Treff war diesen Monat mal wieder sehr gut besucht. Wir waren gestern Abend 15 Personen und eine sehr bunte Mischung. Klar es waren viele Transgender anwesend, aber auch einige Freunde bzw. Freundinnen bzw. Eheleute von Transgendern. Wir hatten   viel Spaß und viele spannende Gespräche, bei denen es nicht nur um das Thema Transgender/Transidentität ging, sondern auch um Sachen, die auch an jedem anderen Stammtisch geführt hätte werden können. 

Der Treff löste sich erst gegen 2 Uhr in der Frühe auf und wir waren mal wieder diejenigen Gäste, die bis zum Schluß geblieben sind. Es fasziniert mich immer wieder, daß manche der Teilnehmerinnen sehr weite Anfahrtswege in Kauf nehmen, um an den Treffen dabei sein zu können. Für viele ist der Stammtisch eine feste Größe in ihrem Terminkalender geworden, den sie  nicht missen möchten und mich freut es deshalb jedesmal, wenn der Transgender-Euregio-Treff so viel Zuspruch findet wie gestern.
Alle Berichte über den Transgender-Euregio-Treff findest du hier: http://bit.ly/TETBlog

Sonntag, 9. Oktober 2011

Der Transgender-Euregio-Treff im Oktober 2011



Viele nette Menschen, die teilweise eine sehr weite Anfahrt auf sich genommen haben, waren beim Transgender-Euregio-Treff im Oktober dabei. Ich bin jedesmal, tief beeindruckt, welche Anstrengungen, die einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf sich nehmen, um ein paar nette Stunden zusammen verbringen zu können. Die Eine kommt aus der Nähe von München und braucht über 2 Stunden um nach Markdorf zu kommen. Sie übernachtet meistens in einer nahe gelegenen Pension. Die Andere kommt hinter Ulm her und braucht auch über 1 1/2 Stunden bis zum Treff. So könnte ich die Liste weiter fortführen. Ich bin selbst auch schon nach Stuttgart oder Tübingen zu Transgender Treffen gefahren, als es hier in der Nähe noch keinen Treff gab und ich sehe, daß es ein großes Bedürfnis gibt unter den Betroffenen, sich mit Gleichgesinnten treffen zu können und sich unterhalten zu können. Das Wirtshaus am Gehrnberg bietet dazu eine sehr gemütliche Atmosphäre und ist jeden 2. Samstag im Monat das Ziel vieler Transgender aus Süddeutschland, der Schweiz und Österreich.

Den Transgender-Euregio-Treff gibt es jetzt seit 2 Jahren und es ist auch schon wieder über ein Jahr her, daß wir den TET mit der Videokamera begleitet haben. Ausnahmsweise haben wir deshalb mal wieder die Kamera und das Mikrofon geschnappt und haben ein paar der Teilnehmerinnen und Teilnehmer befragt. Wir wollten wissen, wieso sie zum Treff kommen, ob sie ihn weiter empfehlen könne und was er ihnen bringt. Schaut euch das Video dazu an und macht euch selbst einen Eindruck von dem Gesagten.


News vom Transgender-Euregio-Treff mit Farah auf dem YouTube-Kanal Menschen dieser Erde

Sonntag, 11. September 2011

Transgender-Euregio-Treff (TET) im September 2011



Wir hatten endlich mal Glück mit dem Wetter und unser Transgender Stammtisch konnte sich diesmal im schönen und großen Biergarten des Wirtshauses am Gehrenberg in Markdorf treffen. Es war schön warm und der Biergarten war voller Leute, die so wie wir auch, sich einen schönen gemütlichen Sommerabend gegönnt haben. Es wurde zwar schon etwas früher dunkel, als wie letzten Monat, aber dafür hatte der Abend dann eine ganz besondere Atmosphäre. Wir haben uns gefreut uns wieder zu sehen und uns die letzten Neuigkeiten aus unseren Leben zu erzählen. Die Stimmung war sehr ausgelassen und der Abend hat uns allen, glaube ich, sehr gut gefallen. 

Was mich immer wieder so fasziniert, ist das einige von unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine sehr weite Anreise auf  sich nehmen, um an unserem Stammtisch dabei sein zu können. So hat Sophie, die ja schon einige Male bei uns war und die ihr vielleicht auch aus ihrem Interview kennt, das sie Farah und mir vor ein paar Monaten gegeben hat, zwei Stunden Fahrtzeit auf sich genommen um von München bis nach Markdorf zu fahren. Auch die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus einem relativ großen Umkreis her angefahren und das zeigt mir, daß es sich lohnt diesen Treff zu organisieren, denn ansonten gibt es hier in der Nähe des Bodensees, keine weiteren Treffen, die mir bekannt wären, von und für Transgender (Erwähnenswert ist noch die Selbsthilfegruppe, die sich regelmässig in Ravensburg trifft).

Sonntag, 14. August 2011

Transgender-Euregio-Treff im August 2011



Blick aus dem Biergarten

Blick auf den See vom Biergarten aus
Ursprünglich hochgeladen von Michaela-W
So wie jeden 2. Samstag im Monat fand gestern wieder unser Transgender Stammtisch in Markdorf statt. Das besondere dabei war gestern, daß das Wetter mitmachte und wir unter Kastanienbäumen im Biergarten sassen. Hier war es voll, denn auch die anderen Gäste des Wirtshauses, wollten das schöne Wetter geniesen. Die Bedienungen hatten also sehr viel zu tun, aber die Versorgung mit Essen und Getränken klappte sehr gut. Der Blick auf den See, war einmalig und auch als es dunkel wurde, war der Ausblick überwältigend. Ein funkeln und blinken kam über den See, als ob lauter Edelsteine glitzern würden. Gegen 22.00 Uhr konnte man dann auch noch einen Blick auf das Feuerwerk des Konstanzer Seenachtsfestes erhaschen, das man vom Wirtshaus aus sehen konnte.

Der Transgender-Euregio-Treff war mal wieder ein schönes Beisammensein netter Menschen. Das schöne Wetter, der schöne Ausblick und die vielen netten Menschen um uns herum, haben sicher dazu beigetragen, daß wir uns so wohl gefühlt haben und das wir unsere Erlebnisse der letzten Zeit miteinander so ungezwungen miteinander teilen konnten.

Sonntag, 10. Juli 2011

Transgender-Euregio-Treff im Juli 2011



Wie ihr sehen könnt, war der gestrige Abend wieder sehr ausgelassen und er war auch gut besucht. Es sind nicht alle Besucher des Transgender-Euregio-Treffs auf dem Foto zu sehen, denn nicht jede möchte mit auf einem Foto abgelichtet werden. Ich habe mich sehr gefreut, die Gäste begrüssen zu dürfen und auch darüber, daß ein paar neue Besucher beim Treff waren. Wie sie mir während unseres gemütlichen und ausgelassenen Beisammenseins zu verstehen gaben, hat es ihnen sehr gut gefallen. Zum einen lag es daran, daß ihnen die Räumlichkeiten des Wirtshauses am Gehrenberg gut gefallen haben, aber auch, daß der Transgender-Euregio-Treff ein ungezwungenes beisammensein, netter Menschen ist.

Während des Abends konnten wir noch ein fantastisches Naturschauspiel beobachten, nämlich ein Gewitter über den Bodensee. Es blitzte und donnerte und es war schön anzusehen.

Es war ein sehr schöner und ausgelassenrer Abend und es hat, so wie ich das wahrgenommen habe, allen sehr gut gefallen und ich hoffe, daß wir beim nächsten Transgender-Euregio-Treff kein Gewitter haben werden, sondern schönes Wetter und wir endlich mal wieder ein Treffen im Biergarten des Wirtshauses am Gehrenberg abhalten können.

Sonntag, 12. Juni 2011

Transgender-Euregio-Treff im Juni 2011


Transgender-Euregio-Treff im Juni 2011
Transgender-Euregio-Treff im Juni 2011,
ein Foto von Michaela-W auf Flickr
Der Transgender-Euregio-Treff im Juni war diesmal leider etwas schwach besetzt. Das lag wahrscheinlich an den Pfingstferien, aber nichtsdestotrotz war der Treff sehr ausgelassen und wir hatten sehr viel Spaß. Leider hatten wir nicht nur lustige Monmente, sondern es ging auch um ganz konkrete Hilfe, denn eine unserer Teilnehmerinnen, sie ist hier auf dem Bild nicht zu sehen, denn sie kam erst später, hat uns von ihren Problemen berichtet. Ihr wurde vor drei Monaten ohne Angaben von Gründen die Arbeitsstelle gekündigt und hat in der Zwischenzeit auch einen Prozess vor dem Arbeitsgericht gewonnen. Trotzdem hat sie immer noch existenzbedrohende Probleme. Zum Glück war am Abend eine der Damen im Arbeitsrecht sehr versiert und hat ihre Hilfe angeboten. Ich hoffe sehr, daß sich ihre Situation bessert und sie bald wieder arbeiten gehen kann und auch Geld bekommt.

Kurz vor dem Ende des Treffs, kam eine junge Frau zu uns an den Tisch und hat uns ganz direkt gefragt, was wir denn sind. Sie hatte unseren Tisch schon eine ganze Weile beobachtet und ihr war nicht klar, ob wir denn nut Männer sind, die sich als Frauen verkleidet habe oder ob wir Transvestiten sind oder sonst irgend was? Wir haben sie dann versucht darüber aufzuklären, daß wir Frauen sind, die dummwerweise mit einem männlichen Körper zur Welt gekommen sind. Die junge Frau war sehr aufgeschlossen und es hat sich noch ein sehr interessantes Gespräch entwickelt, in dessem Verlauf noch ihr Freund und eine ihrer Bekannten mit an unseren Tisch kamen. Wir hatte sehr viel Spaß und so kam es, daß wir wieder mal die Letzten waren, die das Wirtshaus am Gehrenberg verliessen. Vielleicht sehen wir die junge Frau, bei einem der nächsten Treffen wieder. 

Diese Begegnung mit der jungen Frau und ihren Fragen hat mir wieder einmal klar gemacht, wie wichtig Aufklärung ist. Es hat mir auch gezeigt, daß es noch sehr viele Menschen gibt, die von Transidentität oder von Transgendern noch nie etwas gehört haben und so werden wir teilweise in Kategorien eingestuft, die mit unserer Lebenswirklichkeit nichts zu tun haben. Zum Glück, war unsere neue Bekannte sehr aufgeschlossen und offen, aber auf so eine Offenheit und Neugierde kann man leider nicht immer setzen und so bleiben die Vorurteile und Resentiments leider viel zu oft bestehen. Ich hoffe, daß ich zusammen mit Farah, noch ein paar Sachen in Richtung Aufklärung auf die Beine stellen können und ich würde mich sehr freuen, wenn wir auch noch mehr Unterstützung durch Andere bekommen könnten, denn diese Aufgabe erscheint im Angesicht der titanischen Aufgabe manchmal als ein Kampf gegen Windmühlen.

Sonntag, 15. Mai 2011

Transgender-Euregio-Treff im Mai 2011


Ich hab mich gestern Abend auf das Treffen in Markdorf sehr gefreut. Der Transgender-Euregio-Treff ist doch jeden Monat eine kleine Abwechslung und ein gesellschaftlicher Höhepunkt für mich. Ich bin jedesmal gespannt, was die Teilnehmerinnen und Teilnehmer neues zu berichten haben und ich bin auch jedesmal gespannt, wer sich anmeldet und wer dann schlussendlich zum Treff kommt. Für mich als Organisatorin ist es auch immer wieder spannend im Hinblick, ob die Tischreservierung funktioniert hat und ob die Anzahl Plätze, die ich reserviert habe, auch ausreicht.
Auf diesem Bild sind nicht alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu sehen. Gestern Abend waren wir insgesamt 11 Personen, die beim Transgender-Euregio-Treff teilgenommen haben. Im Wirtshaus am Gehrenberg war gestern Abend nicht viel los, ganz im Gegensatz beim letzten Treff. Wahrscheinlich lag es am schlechten Wetter, das keine Veranstaltung im Theaterstadel stattgefunden hat und über den Eurovision Song Contest, der auch gestern Abend ausgetragen wurde. Nichtsdestotrotz, war der gestrige Abend sehr schön, entspannt und unterhaltsam.

Sonntag, 10. April 2011

Transgender-Euregio-Treff im April 2011



Für gestern Abend hatten sich 10 Personen angemeldet und wir waren dann überraschender Weise 13. Nein es war in dem Fall keine Unglückszahl, sondern vielleicht eher eine Glückszahl, denn der Transgender-Euregio-Treff (TET) gestern Abend war ein gelungener Abend. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich wohl gefühlt und hatten eine schöne Zeit. Ja, wir hatten gestern Abend auch einen Teilnehmer, einen jungen Transmann, der hier auf dem Foto allerdings nicht zu sehen ist. 

Sonntag, 13. März 2011

Transgender-Euregio-Treff im März 2011


Der Transgender-Euregio-Treff im März war mal wieder der Höhepunkt am Samstagabend. Wir waren diesmal etwas weniger, als sonst, aber wir hatten deswegen genügend Spaß und Unterhaltung. Auch wenn hier auf dem Foto nur 4 Personen gezeigt werden, waren doch noch ein paar mehr Personen dabei und der Tisch wäre auch voll geworden, wenn alle gekommen wären, die sich angemeldet hatten. 

Sonntag, 13. Februar 2011

Transgender-Euregio-Treff im Februar 2011

Der Transgender-Euregio-Treff ist inzwischen eine feste Größe für mich geworden und ich denke, daß es manch eine der Teilnehmerinnen des TET ebenso geht. Der 2. Samstag im Monat in Markdorf wird von ihnen, mit Freude erwartet, es ist für einige, eine der wenigen Gelegenheiten, sich als Frau zurecht machen zu können und auszugehen. Nicht alle Teilnehmerinnen haben die Möglichkeit, dauerhaft in der Rolle leben zu können, die für sie die Richtige wäre. Ich bin jedes mal froh, wenn unser Stammtisch so gut besucht wird wie gestern Abend und wenn sich alle im Wirtshaus am Gehrenberg wohl fühlen.

Wir hatten gestern Abend eine ausgelassene Stimmung und es gab wieder viel zu erzählen. Das letzte Urteil des Bundesverfassungsgerichtes bezüglich des Transsexuellengesetzes, war natürlich einer der Punkte, der diskutiert wurden, aber auch viel Privates wurde besprochen. Gerade wenn es im privaten Umfeld etwas schwierig wird kann man sich bei manch einem der Gäste des TET Rat holen. Ich merke auch immer wieder, wie wichtig diese Anlaufstelle für Menschen ist, die sich nicht in der ihnen zugewiesenen Geschlechtsrolle wieder finden können.

Sonntag, 9. Januar 2011

Transgender-Euregio-Treff im Januar 2011

Obwohl erst die ganzen Weihnachtsfeiertage, Silvester und Neujahr hinter uns liegen, haben gestern Abend doch einige Damen, den Weg nach Markdorf gefunden. Ich hatte schon Angst, das der reservierte Tisch nicht ausreichen würde und wenn alle, die ihr Kommen angemeldet hatten auch gekommen wären, hätten wir ein echtes Problem gehabt. Zum Glück konnte ich noch rechtzeitig im Wirtshaus am Gehrenberg die Anzahl der reservierten Plätze ein wenig erhöhen, denn im angrenzenden Theaterstadel fand zu gleichen Zeit noch ein Konzert statt, das ausgebucht war. Wir hatten, wie gesagt genügend Platz um uns zu unterhalten und um einen gemütlichen Abend zu verbringen. Worauf ich mehrfach angesprochen wurde, war mein Coming-Out in meiner Firma und die aufregende Zeit, die ich gerade durchmache. Für mich war der Transgender-Euregio-Treff im Januar noch einmal die Möglichkeit, Kraft und Mut zu tanken, bevor es für mich morgen ernst wird. Morgen werde ich das erste Mal in der weiblichen Rolle zur Arbeit gehen und ich bin natürlich ziemlich aufgeregt. Ich werde darüber berichten, wenn ich ein paar Tage in der neuen Rolle im Büro hinter mich gebracht habe.

Sonntag, 12. Dezember 2010

Transgender-Euregio-Treff im Dezember 2010

Zwei Wochen vor Weihnachten fand unser Treffen, der Transgender-Euregio-Treff statt. Wie man sehen kann, war er mal wieder recht gut besucht und wir hatten die Chance wieder eine Person kennen zu lernen, die bis jetzt einen sehr interessanten Lebensweg hinter sich hat. Der Abend war wieder sehr kurzweilig und wir hatten viel Spaß. Wir hatten auch Glück mit dem Wetter, denn die Tage zuvor sah es noch ziemlich winterlich aus und ich habe im Vorfeld befürchtet, daß nicht alle, die sich angemeldet hatten, auch kommen könnten. Immerhin kommen einige aus dem Schwarzwald bzw. dem Allgäu, wo die Wetterverhältnisse im Winter meistens etwas schwieriger sind als hier am Bodensee.

Sonntag, 14. November 2010

Transgender-Euregio-Treff
im November 2010

Wieder einmal ist es so weit, unser monatlicher Treff steht bevor und ich bin schon ein wenig aufgeregt. Ich bin gespannt, wer alles kommen wird, ob sich die Gäste auch wohl fühlen werden und wir einen schönen Abend verbringen werden. Als ich das Wirtshaus am Gehrenberg betrete, sehe ich schon zwei der Teilnehmerinnen, die sich angekündigt hatten. Ich begrüsse sie ganz herzlich und es dauert auch nicht lang, bis weiter Gäste eintreffen.

Im Laufe des Abends wurden viele interessane Gespräche geführt und auch einige Fragen beantwortet, die die Eine oder Andere auf dem Herzen hatte. Eine der Teilnehmerinnen, die diesmal das 2. mal mit dabei war, wollte z.B. wissen, wie das mit den Hormonen funktioniert und welche Voraussetzungen sie haben muß, daß ihr der Endokrinologe welche verschreibt. Aber auch ganz alltägliche Sachen, die nichts mit dem Thema Transgender zu tun hatten, wurden besprochen. Dabei geht es dann oft über die verschiedenen Hobbys, die die Teilnehmerinnen haben und es finden sich dann manchmal auch gewisse Übereinstimmungen. Ich habe z.B. gestern erfahren, daß eine der gleichen Sportart nachgegangen ist, wie ich. So ergeben sich vielfältige Anknüpfungspunkte um sich näher zu kommen und einander besser kennen zu lernen.

Mir hat der gestrige Abend sehr gut gefallen und ich denke, den anderen Teilnehmerinnen des Transgender-Euregio-Treffs ging es ganz ähnlich. Einige der Gäste des Treffs sind im Anschluss daran noch weiter gezogen und wollten noch das Tanzbein in einer bekannten Lokalität in Meersburg schwingen. Ich bin nicht mit, da ich gerade erst meine Blasenentzündung auskuriert habe und mein Glück nicht überstrapazieren wollte.

Sonntag, 10. Oktober 2010

Transgender-Euregio-Treff im Oktober 2010

Transgender-Euregio-Treff im Oktober 2010
Transgender-Euregio-Treff im Oktober 2010 
Ursprünglich hochgeladen von Michaela-W
Obwohl der Transgender-Euregio-Treff (TET) bereits seit einem Jahr besteht , war der Oktober-Treff doch irgendwie eine Premiere. Es war der erste TET, der nicht mit der Videokamera begleitet wurde und der ohne die Unterstützung von Farah stattfand. Aber obwohl es im Treff eine kleine Veränderung gab, lief er wie gewohnt ab. Es war wieder eine sehr herzliche und freundliche Atmosphäre, in der die Teilnehmerinnen viele Gespräche geführt haben. Auch zwei neue Teilnehmerinnen durfte ich begrüssen und sie wurden auch mit offenen Armen in unsere Runde aufgenommen. Sie bereicherten den Treff mit vielen neuen Einblicke in ihr Leben, ihren Erfahrungen und natürlich auch mit ihren Fragen. Gerade zum Schluss, als es etwas ruhiger geworden war, konnten ein paar Fragen beantwortet werde, die man sonst eher in einer Selbsthilfegruppe erwartet hätte. Ich glaube, daß es allen die sich an der Runde beteiligt haben einige neue Erkenntnisse gebracht hat, die für die Planung ihres Lebensweg in irgendeiner Weise wichtig sein können. 

Wie schon gesagt, die Stimmung war sehr herzlich und ausgelassen und selbst als der Transgender-Euregio-Treff zu Ende ging, war nicht für alle Teilnehmerinnen des Abend Schluss. Einige von Ihnen zogen noch weiter und liesen den Abend bei Tanz und Musik ausklingen.