Dienstag, September 07, 2010

Termine in München

Der Watzmann von Ludwig Richter
Der Watzmann von Ludwig Richter
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Es ist schon ziemlich lange her, daß ich das letzte Mal in München war, nämlich über drei Monate. Diesmal hatte ich einen Doppeltermin, einmal beim Endokrinologen und dann bei meiner Psychotherapeutin.
Beim Endokrinologen verlief alles wie immer. Ein kurzes Gespräch, Blut abnehmen und schon konnte ich auch wieder gehen. Anschliessend hatte ich noch über drei Stunden Zeit, bis ich zur Psychotherapie gehen konnte und ich habe die Zeit mal wieder genutzt und war in einem Museum. Die Neue Pinakothek liegt direkt gegenüber den Praxisräumen meiner Therapeutin und am Montag hat die Neue Pinaktothek zum Glück geöffnet. Die anderen Museen der Pinakothek haben Montags geschlossen, wie die meisten Museen, und so war die Entscheidung, wo ich hingehen sollte auch schnell getroffen. Als ich die Austellungsräume betreten wollte, wollte mich der Museumswärter am Eingang zuerst nicht rein lassen, weil meine Handtasche zu groß sei. Ich habe mich darüber erst mal so geärgert, daß ich eine Diskussion mit ihm und dann noch mit der Dame angefangen habe, die mir die Eintrittkarte verkauft hat. Ich war schon drauf und dran, das Geld für den Eintritt zurück zu verlangen. Ich habe mich dann aber doch beruhigt und habe meine Handtasche in eines der Schliessfächer im Keller eingeschlossen und bin dann nur mit einer kleinen Kamera und einer Videokamera bewaffnet den Rundgang durch das Museum angetreten. Ich war zwar vor einem halben Jahr schon einmal hier, aber ich hatte das Gefühl, daß ein paar Räume mit anderen Gemälden bestückt waren, als damals. Ein Raum war definitiv neu gestaltet, aber ich habe auch viele Bilder gesehen, an die ich mich erinnern konnte. Aber ich finde, diese Werke kann man sich immer wieder anschauen, denn es gibt immer wieder was neues an den Bildern zu entdecken und ich bin auch nicht immer in der gleichen Stimmung und je nach Stimmungslage, empfinde ich die Bilder auch anders.
Ich habe gestern immer wieder kleine Videoclips mit meiner Kodak Zi8 (Affiliate Link) aufgenommen und habe sie dann auch zu einem kleinen Video zusammen geschnitten. Schaut euch meinen gestrigen Tag im Schnelldurchlauf einmal an:



Termine in München, 06.09.2010 auf dem YouTube-Kanal von Michaela


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Sonntag, September 05, 2010

Modetrends und Musik

So eine kleine Videoproduktion mit Modetrends ist eine ziemlich aufregende Sache. Zum einen, weil wir in bekannten Kaufhäusern drehen und wir dort natürlich auffallen, wenn wir dort mit einer Videokamera herum laufen und zum anderen, ist es auch für das Model, in dem Fall Farah, auch sehr anstrengend, da sie sich ja mehrere Outfits anziehen muß und anschliessend auch noch elegant und graziös die Sachen präsentieren muß, was sehr gut gelungen ist. Ich empfand es gestern Nachmittag jedenfalls als sehr aufregend. Zum Glück war es ja nicht das erste Mal, daß wir so etwas gemacht haben und ich war somit mit der Situation etwas vertraut. Aber dennoch blieb die Gefahr entdeckt zu werden. Zum Glück ging alles gut und wir haben ein paar sehr gute Clips aufgenommen.
Wieder bei mir zu Hause, haben wir dann auch gleich begonnen die Clips zu einem Video zusammen zu schneiden. Als Musikuntermalung hatte sich Farah "Wonderful Life" von Hurts gewünscht. Da ich das Musikstück noch nicht hatte, habe ich es mal schnell bei iTunes herunter geladen und auch gleich in das Video eingebaut. Ich war schon besorgt, ob es mit dem Video dann Probleme geben würde und tatsächlich nach dem Upload des Videos wurde mir angezeigt, daß es in Deutschland wegen einem "Content-Id Treffers" gesperrt war. Das finde ich sehr schade, denn zu dem Beat von "Wonderful Live" passen die Szenen ganz hervorragend. Aber was konnte ich jetzt anderes machen, als ein Musikstück zu suchen, daß keine Probleme bereitet. Auf der Suche nach so einem Stück bin ich auf www.jamendo.com gestossen. Hier gibt es kostenlose Musik zum Download, die eine Creative-Commons Lizenz haben und somit unter den Bedingungen der Linzenz benutzt werden dürfen. Ich denke die Auswahl, die ich getroffen habe, ist auch sehr gut und passt zu der Modepräsentation von Farah.



Farah präsentiert Modetrends 2010 auf dem YouTube-Kanal von Michaela


Wie schon oben geschrieben, bin ich bei der Suche nach lizenzfreier bzw. gemafreier Musik auf www.jamendo.com gestossen. Leider ist es ziemlich aufwendig und zeitraubend, einen passenden Song für ein Video zu finden. Aber, das ist es glaube ich immer, wenn man nicht gerade einen Song im Kopf hat. Die meisten Lieder die ich allerdings kenne, sind leider eben nicht frei zu verwenden. In den letzten Videoproduktionen habe ich immer ein Musikstück aus dem iLife Katalog von Apple benutzt, die gemafrei sind. Aber mit der Zeit kennt man alle Musikstücke und ehrlich gesagt, sind die meisten Stücke auch nicht nach meinem Geschmack. Ich werde mir also in Zukunft mal www.jamendo.com anschauen und erkunden, was man dort so finden kann.
Das Musikstück, das ich im Video benutzt habe, habe ich mal hier auf der Seite mit eingebunden und wenn es dir gefällt, kannst du es herunter laden. Sollte das Widget auf der linken Seite des Textes nicht funktionieren. Das Musikstück heist "Popsicle Summer" und ist von Viola, das sind zwei Musiker aus Finnland.

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Donnerstag, September 02, 2010

Fernsehtip: Crossdresser - frauTV im WDR Fernsehen

Gestern bin ich durch Zufall auf diese Seite (siehe unten) bei frauTV gestossen. Als ich das Bild sah, erkannte ich auch gleich eine gute Bekannte. Liliane kenne ich seit über 4 Jahren. Sie kam früher auch regelmässig zum Seehasententratsch, dem Vorläufer des Transgender-Euregio-Treffs. Ich möchte hier nicht mehr über sie schreiben, aber ich denke mir, daß man in der Sendung nächste Woche sicher einiges von Ihr erfahren wird, was auch mir neu sein wird. Ich bin jedenfalls schon sehr auf die Sendung gespannt.



Die Sendung Crossdresser bei frauTV läuft im WDR am 09. September 2010 von 22.00 Uhr bis 22.30 Uhr. Die Sendung wird am 13. September 2010 (11.30 Uhr - 12.00 Uhr) wiederholt.

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Sonntag, August 29, 2010

Farah im Gespräch mit Manuela Barz

Manuela und Michaela, Transgender
Manuela und Michaela
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Ich bin diese Woche durch Zufall auf Manuela aufmerksam geworden. Am Donnerstag lief eine Best-of-Sendung der Sendereihe "Zur Sache Baden-Württemberg" im SWR-Fernsehen. Darin wurde u.a. Manuela Barz vorgestellt, die heute als Busfahrerin in Tübingen arbeitet. Der Beitrag "Leben im falschen Körper: Wie aus Herrn Barz Frau Barz wurde" hat mir sehr gut gefallen. Er war ziemlich gut gemacht und es wurden auch nicht die üblichen Klischees, wie man sie leider in manch anderen Sendungen zu sehen bekommt, verbreitet. Als ich den Beitrag im Fernsehen sah (zur Zeit ist er noch in der Mediathek des SWR zu erreichen -> http://bit.ly/cC62b2) kam mir gleich die Idee, daß Manuela doch ein großartiger Interviewgast für unser Projekt wäre. Also habe ich mich mal im Internet umgeschaut und tatsächlich habe ich Manuela in einem Sozialen Netzwerk gefunden. Dort habe ich sie auch gleich angeschrieben und sie hat mir auch umgehend geantwortet. Nach einem kurzen Telefonat, war der Interviewtermin am Samstagnachmittag vereinbart und so ging alles seinen Lauf.

Manuela ist eine sehr offene und sympathische Frau, die ganz offen über ihr Leben erzählt. Sie lebt schon seit 15 Jahren als Frau. Sie arbeitet als Busfahrerin und ist in ihrem Beruf natürlich auch den Blicken vieler Fahrgäste ausgesetzt. Im Interview berichtet sie unter anderem auch, was sie in so als Busfahrerin erlebt hat. Das Video ist uns, wie ich finde, sehr gut gelungen und sehr sehenswert. Schaut es euch an und teilt mir bitte eure Meinung darüber mit. Wenn ihr gerne etwas von unseren zukünftigen Interviewgästen wissen wollt, so schreibt mir dies bitte. Farah wird versuchen, diese Fragen in die nächsten Interviews einfliessen zu lassen.



Farah im Gespräch mit Manuela Barz auf dem YouTube-Kanal von Michaela


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Donnerstag, August 26, 2010

Buchrezension: Garou von Leonie Swann

Garou und Schaf
Garou und Schaf
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Schafe und Thriller, passt das denn irgendwie zusammen. Als ich das erste Mal, das Buch "Garou" von Leonie Swann sah und laß, daß es ein Schaf-Thriller ist, wurde ich sofort neugierig. Es ist schon das zweite Buch, das Leonie Swann über die Schafe von Glenkill geschrieben hat. Bereits in ihrem Debütt-Roman haben die Schafe einen mysteriösen Mordfall aufgeklärt und nachdem die neue Eigentümerin der Schafsherde, zusammen mit ihnen eine neue Bleibe in Frankreich gefunden hat, geht es auch gleich sehr mysteriös weiter. Die Herde und ihre Schäferin Rebecca, sind bei einem alten Schloss untergekommen, doch was sie bei der Auswahl ihres Quartieres nicht wußte, ist die Tatsache, daß hier bereits ein paar Jahre zuvor einmal eine Schafsherde war. Von dieser Schafsherde ist aber nur noch ein Bock übrig, der Rest der ehemaligen Herde ist unter sehr seltsamen Umständen umgekommen. Es geht das Gerücht um, daß dieses Morden, die Tat eines Werwolfs (franz. Garou) war und das er nicht nur die damalige Schafsherde auf dem Gewissen hat, sondern auch die vielen, im Wald immer wieder gefundenen und verstümmelten Rehe. Auch manche Bewohner des Schlosses benehmen sich befremdlich, was wohl daran liegt, daß das Schloss früher einmal als psychiatriche Klinik gentutzt wurde und ein paar der Patienten inzwischen als Personal im Schloss arbeiten.

Die Schafe von Glenkill, haben es nicht leicht. Sie haben eine Schafsweide, die neben einer Ziegenweide liegt. Die Ziegen benehmen sich seltsam, eben wie Ziegen und sie verstehen die Menschen nicht, die in Frankreich leben und warum sind sie überhaupt weg aus Irland. Aber das Leben der Schafe dreht sich eigentlich nur um das Futter, die Wolle, ihre Schäferin und die Geschichten, die sie ihnen gelegentlich vorliest. So lange sie genügend Heu und Kraftfutter bekommen, ist für sie die Welt in Ordnung. Erst als die ersten Gerüchte über den Garou aufkommen, verbreitet durch die Ziegen, werden die Schafe nervös und aus ihrer Ordnung heraus gestossen. Sie spüren ganz instiktiv, daß es möglicherweise, bald wieder zu so einem Vorfall kommen könnte, wie schon einmal ein paar Jahre zuvor und sie diesmal rot und tot im Schnee liegen könnten. Aber sie ergeben sich nicht in ihr Schicksal und so beginnen die Ermittlungsarbeiten der Schafe.

Mir hat ganz besonders die Ruhe und die Herzenswärme gefallen, die die Schafe ausstrahlen. Ihre Weltsicht ist zwar ziemlich eingeschränkt, aber sie sind bereit, Neues zu lernen und sich den Gefahren auszusetzen, die hinter dem Weidezaun liegen. Wenn man die Geschichte liest, muß man diese Schafe einfach gern haben und ich fand es sehr interessant, aber auch etwas verstörend, sich einmal in die Gedankenwelt von Schafe zu begeben. Die Spannung der Geschichte steigert sich von Kapitel zu Kapitel und erst ganz zum Schluß erfährt man, was es mit dem Garou, dem Schloss und seinen Bewohnern auf sich hat. Wer also Lust hat, mal eine ganz neue Erfahrung bei der Ermittlung eines Verbrechens zu machen, den kann ich dieses Buch nur empfehlen. Nicht umsonst befindet es sich zur Zeit auf Platz 7 in der Spiegel Bestseller Bellestrik - Liste und ich finde ganz zurecht. Mir hat das Buch jedenfalls sehr gefallen. Wenn ihr jetzt noch mehr wissen möcht, wie mir das Buch gefallen hat, so schaut meine Buchrezension hier im Video an:



Buchrezension: Garou von Leonie Swann auf dem YouTube-Kanal von Michaela


Alle bisherigen Buchrezensionen könnt ihr hier über das Label "Buchrezension" aufrufen.

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Montag, August 23, 2010

Mittelalterliches Phantasie Spectaculum in Singen

Beim Spectaculum in Singen 2010
Durch Zufall habe ich letzte Woche ein Plakat, mit der Ankündigung des Mittelalter Festivals in Singen entdeckt. Ich mag ja solche Mittelaltermärkte und das letzte Mal war ich vor knapp zwei Jahren auf einer vergleichbaren Veranstaltung in Meersburg. Das Mittelalterliche Phantasie Spectaculum in Singen, soll nach Angabe des Plakates das weltgrößte Mittelalter Kultur Festival gewesen sein und dem glaube ich sofort, denn es war wirklich sehr groß. Schon vor dem Gelände der ehemaligen Landesgartenschau, waren in mittelalterlichen Kostümen gewandete Personen zu sehen und nach der Entrichtung eines Obulus von EUR 8,- pro Person wurde mir und Farah Einlass gewährt. Viele Zelte und Stände säumten die Wege und viel Volk Stand davor. Hier wurde alles Mögliche feil geboten, von Sonnenuhren über Schmückstücke bis hin zu handgesiedeten Seifen. Natürlich gab es auch Stände für das leibliche Wohl, aber auch viele Schausteller boten ihre Attraktionen dar. Schlangenbeschwörer und Gaukler, sowie Ritter, die ihre Fechtkunst darboten und mittelalterliche Musiker buhlten um die Gunst der Zuschauer. Es war schön anzuschauen, wie vielfältig das Publikum und auch die Mitwirkenden gekleidet waren und wie sie sprachen. Ich fühlte mich in die mittelalterliche Zeit zurück versetzt und mir hat das Spectaculum sehr gut gefallen. Wenn ich ein mittelalterliches Kleid gehabt hätte, hätte ich mich auch stilgerecht angezogen, aber leider besitze ich so etwas (noch) nicht.

Leider fällt dieses Jahr der Mittelaltermarkt in Meersburg wegen Renovierung des Schlossplatzes aus. Das wäre nämlich der nächste mir bekannte Markt gewesen und ich wäre dort auch hin gegangen. Na ja, da habe ich jetzt über ein Jahr Zeit, mich nach einem hübschen Gewand umzuschauen. Wie wäre es denn, wenn ich im Gewand einer Edeldame zum nächsten Mittelaltermarkt, der in der Nähe statt finden wird, hin gehen würde?

In der Zwischenzeit könnt ihr euch ja mal das Video über die mittelalterliche Burg Meersburg auf YouTube anschauen: http://www.youtube.com/watch?v=vXY8f3vx_Ac

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Sonntag, August 22, 2010

Farah im Gespräch mit Sonja

Sonja und Michaela transidente Frauen nach dem Interview mit Farah (Farah im Gespräch mit Sonja)
Sonja und Michaela
Ursprünglich hochgeladen von Michaela-W
Die Sonne scheint und es ist ein herrlicher Sommertag. Farah und ich suchen in Immenstaad am Bodensee eine Adresse, wo wir uns mit Sonja der Gesprächspartnerin von Farah treffen wollen. Die Suche gestaltet sich allerdings als sehr schwierig, denn alle Passanten, die wir fragen sind anscheinend Touristen, die sich in Immenstaad noch schlechter auskennen als wir. Zum Glück gibt es Handys und nach einem kurzen Telefongespräch mit Sonja stehen wir vor ihrem Haus und warten auf sie. Farah und ich sind schon sehr gespannt wie Sonja denn aussehen wird. Ich habe bis jetzt nur mit Sonja telefoniert und ich habe auch noch kein Foto von ihr gesehen. Der Kontakt zu Sonja ist dank der Vermittlung durch Claudia aus Wangen zustande gekommen. Sonja ist eine junge transidente Frau, die schon seit längerem in der weiblichen Rolle lebt und sie war auch gleich bereit, sich mit Farah über ihr Leben interviewen zu lassen. Für das Interview fahren wir in eine nett gelegene Gaststätte, die wir kurz zuvor, während der Suche nach Sonjas Adresse, gesehen haben. Hier baue ich das Equipment auf, dabei komme ich ganz schön ins Schwitzen. Zum Einen ist es ganz schön warm und zum Anderen bin ich doch ziemlich nervös. Farah führt inzwischen noch ein kurzes Vorgespräch mit Sonja, von dem ich allerdings nur die Hälfte mitbekomme, da ich mit dem Aufbau der Kamera, der Verkabelung der Mikrofone usw. beschäftigt bin. Nach ein paar Probeaufnahmen, in denen ich versuche, die bestmögliche Beleuchtung und Kameraeinstellung zu finden, geht das Gespräch mit Sonja auch schon los:



Farah im Gespräch mit Sonja, 21.08.2010 auf dem YouTube-Kanal von Michaela


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Sonntag, August 15, 2010

Transgender-Euregio-Treff im August 2010

Ich hatte gehofft, daß wir schönes Wetter haben und wie beim letzten Treffen in Markdorf wieder draussen im Biergarten sitzen können. Diese Hoffnung hat sich leider in Luft aufgelöst, denn das Wetter war nicht danach. Das hat aber der guten Stimmung keinen Abbruch getan. Wir waren 12 Damen, die diesmal den Weg nach Markdorf gefunden haben. Wer jetzt auf dem Foto nachzählt, wird sich vielleicht wundern, hier sind nur 9 Damen zu sehen, aber nicht jede Teilnehmerin wollte abgelichtet werden, was natürlich respektiert wird. Der Abend begann zwar ein klein wenig turbulent, weil wir zu Beginn des Treffs noch ein paar Videoaufnahmen gemacht haben und dabei das erste Mal einen Scheinwerfer benutzten. Das hat bei mir zu ziemlicher Nervosität und Aufregung geführt, aber Farah und ich haben das ganz gut gemeistert und wie man an den Aufnahmen der An- und Abmoderation sehen kann, hat der Scheinwerfer doch zu sehr viel besseren Bildern geführt als früher. Ich denke, daß beim nächsten Treff im September, der Scheinwerfer nicht mehr zu solchen Aufregungen führen wird, wie gestern Abend.
Nach den Videoaufnahmen wurde es dann so richtig gemütlich und die einzelnen Teilnehmerinnen hatten endlich die Muse, sich mit ihren Nachbarinnen zu unterhalten. So ein Treff bietet immer wieder die Gelegenheit, neue Menschen kennen zu lernen und alte Bekannte zu treffen. Natürlich ist es auch eine Möglichkeit den anderen Gästen des Wirtshauses zu zeigen, daß es uns Transgender auch gibt. Denn bei einem Tisch von 12 Damen, bei dem doch die Einde oder Andere etwas grösser und kräftiger ausfällt, als der Durchschnitt es erwarten lässt, führt dazu, daß manche Gäste interessiert zu uns herüber blicken. Ich glaube, daß das auch für die Öffentlichkeitsarbeit, die wir ja auch versuchen zu leisten, ein kleiner Beitrag ist. Ich bin der Überzeugung, daß wir uns nicht zu verstecken brauchen, auch wenn diese Taktik, die einfachere ist. Schaut euch das Video an und überzeugt euch von der ausgelassenen und herzlichen Stimmung, die beim Transgender-Euregio-Treff im August 2010 geherrscht hat.



Transgender-Euregio-Treff August 2010, 14.08.2010 auf dem YouTube-Kanal von Michaela


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Montag, August 09, 2010

Farah im Gespräch mit Claudia

Claudia und Michaela
Claudia und Michaela
Ursprünglich hochgeladen von Michaela-W
Als wir die Wirtschaft betreten, die als Treffpunkt mit Claudia vereinbart war, sehen wir sie an der Bar sitzen. Es ist Sonntagnachmittag und das Cafe hat noch viele freie Plätze zu bieten. Ich habe Claudia zuvor noch nie gesehen oder mit ihr telefoniert und so bin ich natürlich auch sehr gespannt, wie sie denn aussieht und wie sie so ist. Farah hat den Kontakt zu ihr hergestellt und den heutigen Interviewtermin vereinbart. Im Laufe des Kennenlerngespräches erfahre ich, daß Claudia schon seit über 3 Jahren als Frau lebt, daß sie zweimal verheiratet war und 4 Kinder hat. Sie arbeitet als Kfz-Mechanikerin in einer Werkstatt, in der sie auch schon ihre Lehre gemacht hat. Ganz besonders interessant finde ich ihre Schilderung, wie ihre Arbeitskollegen mit ihrem Coming-Out umgegangen sind. Aber auch ihre Schilderung, wie ihre Eltern auf ihr Outing reagiert haben finde ich sehr spannend, da ich mich ja selbst in einer ähnlichen Situation befinde. Mir macht das Interview sehr viel Mut und bestätigt mich noch einmal darin, daß der Weg, den ich eingeschlagen habe, der Richtige ist. Ich finde, daß Claudia eine sehr selbstbewußte Frau ist, die zu sich und ihrem bisheringen Lebensweg steht. Überzeugt euch selbst davon und schaut euch das Video an.



Farah im Gespräch mit Claudia, 08.08.2010 auf dem YouTube-Kanal von Michaela


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Freitag, August 06, 2010

Hochwasser in Friedrichshafen

Die Sirenen der Feuerwehrautos sind heute Abend häufig zu hören. Es regnet heute den ganzen Tag und das hat Spuren hinterlassen. Ich habe gerade in der Schwäbischen Zeitung Online gelesen, daß es in manchen Stadtteilen Friedrichshafens Überschwemmungen gegeben hat. Hauptsächlich verursacht durch verstopfte Abflüsse (Hochwasser in Friedrichshafen durch verstopfte Leitungen: Bürger sind sauer). Als ich heute Abend nach Hause gefahren bin, habe ich gesehen, wie das Wasser die Strassen entlang geronnen ist. Es waren richtige Bäche auf den Strassen zu sehen und teilweise hatten sich auch schon kleine Tümpel gebildet. Wie gesagt, es regnet heute schon den ganzen Tag und auch jetzt noch, wo ich diese Zeilen schreibe, regnet es weiter und gelegentlich höre ich mal wieder ein Martinshorn eines Feuerwehrautos, das bei mir vor dem Haus vorbei fährt. Ich habe heute Abend ein kurzes Video mit Eindrücken des Regens produziert. Die Aufnahmen habe ich heute Abend während der Fahrt durch Friedrichshafen aufgenommen.



Ich hoffe es hört bald wieder auf zu regnen. Erst war es vor kurzem so heiß und jetzt regnet es nur. Aber gegen das Wetter kann man nur seinen Unmut kundtun, denn letztendlich muß man es nehmen wie es kommt. Zum Glück bin ich von dem Hochwasser nicht betroffen, aber ich kenne es wenn das Wasser in den Keller strömt und alles überschwemmt. Dieses Erlebnis ist bei mir zwar schon sehr lange her, aber ich empfand es damals als sehr verstörend und unangenehm.